bertil vallien janus ii 2009

Mit rund 60 Objekten ist die Ausstellung Neuerwerbungen 2011 auch dieses Mal ein Spiegel der internationalen Kunst in der Sparte Glas. Der Besuch vieler Kunststätten (Messen, Galerien, Künstlerateliers und -studios) machte es wieder einmal deutlich: Deutschland ist in punkto Glas sehr umtriebig und für Künstler aus aller Welt mehr als eine gute Adresse. Dank seiner wegweisenden und nachhaltigen Entwicklung und dank seiner hervorragenden Glashütten und Glaswerkstätten ist Deutschland dabei, zu einem regelrechten Schmelztiegel für jene zu werden, die sich dem Material Glas verschreiben.

Dass Künstler die Metropole Berlin als Schauplatz der Kunst ansehen ist selbstredend, dass Berlin nun auch für das Glas ein Standort wird, ist noch eine recht junge Entwicklung. Mit Julius Weiland zeigte das Glasmuseum bereits 2009 einen Vertreter dieses Genres. Neu in der Sammlung ist die Arbeit „Freedom“ des australischen Künstlers Scott Chaseling, der seit einiger Zeit in Berlin lebt und arbeitet. Für sein ausdrucksstarkes Werk wurde der Geschichtenerzähler und Philosoph in den vergangenen Jahren gleich mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Und noch ein Neuzugang aus Berlin: Wilken Skurk mit seinem Werk „Quingelwingelqui“, dessen Ausdruckskraft einmal mehr die Phantasie anregt. Auch die Bereisung in andere Regionen blieb für das Glasmuseum nicht ohne Folgen. Eine sehr lebendige junge Glasszene zeigt sich etwa an der Rietveld Akademie in Amsterdam, auf der Burg Giebichenstein in Halle und an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Dort lernten wir Laura Jungmann und die Spanierin Berta Riera Pomés kennen. Beide sind mit Arbeiten vertreten, die in dem Workshop „Designing by Making“ im französischen Centre International d´Art verrier (CIAV) in Meisenthal entstanden sind. Die Studenten experimentierten zusammen mit erfahrenen Glasmachern mit ungewöhnlichen Materialien und Methoden. Für beide Seiten war die Zusammenarbeit sehr befruchtend und führte zu ungeahnten Ergebnissen. Mit einem Ausblick auf die Ausstellungen in diesem Jahr wünscht Ihnen das Glasmuseum viele spannende Aha-Glas-Erlebnisse: Im Frühjahr sehen Sie in einer Einzelausstellung die niederländische Künstlerin Barbara Nanning, im Sommer aktuelles Dänisches Glas und im Herbst/Winter Arbeiten von Studenten der Kunstakademien in Prag, Zlin und Ústí nad Labem.

Glasmuseum Alter Hof Herding

Letter Berg 38, 48653 Coesfeld  /  fon: 0 25 46 / 93 05 11  /  fax: 025 46 / 93 05 50  /  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   /  www.ernsting-stiftung.de

Öffnungszeiten
: Mi, Sa und an Feiertagen 14 – 17 Uhr, So 11 -17 Uhr  (Führungen auf Anfrage auch außerhalb der Öffnungszeiten)

Glasdepot

Seit Frühjahr 2006 können die Besucher des Glasmuseums Alter Hof Herding auch das offene Glasdepot besichtigen. Außergewöhnlich in der deutschen Museenlandschaft ist, dass ein Museumsdepot öffentlich und dauerhaft für Besucher zugänglich gemacht wird. Gezeigt wird die chronologische Entstehung der Sammlung, die inzwischen aus weit über 1300 Glasobjekten besteht. Das Glasdepot befindet sich im benachbarten Höltingshöf. Dazu gehört auch ein Bauernhofcafé, das den Besuchern Gelegenheit zur Rast in stilvollen Münsterländer Ambiente bietet.  

 ivana houserova solar wind 2009 - foto tomas hilger

 elisabeth oertel three pairs of socks 2010 foto - ricardo okaranza



 
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