glasmusem neu2014

Es ist wieder soweit - traditionell laden wir Sie zur ersten Ausstellung mit den Neuerwerbungen des zurückliegenden Jahres ein. Mit Beginn eines neuen Jahres stellen wir uns immer wieder die Fragen: Welche Ausstellungen werden wir besuchen, wie viele neue Künstler können wir für die Sammlung gewinnen, treffen wir altbekannte mit frischen, pfiffigen und fröhlichen Arbeiten oder lernen wir neue Techniken kennen?

Ins Staunen gerieten wir im vergangenen Jahr beim Besuch des Coburger Glaspreises. Hier landeten wir gleich einen Volltreffer - wir hatten das große Glück, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit für unsere Sammlung erwerben zu können: „Blind Boxes for NoThing“ der dänischen Künstlerin Karen Lise Krabbe. Es sind fragile Dosen aus Glaspuder und Olivin (wie Glas gehört es zu den Silikaten), die nur im geöffneten Zustand als solche zu erkennen sind. Mit äußerster Perfektion wurde das Material Schicht um Schicht in eine Sandform gegossen, was die Illusion weckt, sie seien auf natürlichem Weg entstanden, wie durch Wind und Erosion geformte Sandschichten. Karen Lise Krabbe spielt nicht nur mit der traditionellen Form und Funktion von Glas, sondern auch mit der Wahrnehmung des Betrachters.

Die Lampenglasszene läuft auf Hochtouren, die Inspirationen der Künstler reißen nicht ab, so auch bei Oliver Drobar aus Deutschland. Seine Werke bestechen durch ihre unglaubliche Zartheit: Sie sind fein gearbeitete Glasnetze mit schwingenden Strukturen, die schon auf kleine Luftbewegungen reagieren. Drobar selbst bezeichnet seine Objekte als lebendiges Glas.

Ein weiteres Highlight präsentierte uns das Museum Glazenhuis im belgischen Lommel, das unter dem Titel „UK Glass“ neues künstlerisches Glas aus Groß-britannien vorstellte. Sie können sicher sein, auch dieser Besuch blieb nicht ohne Folgen für die Sammlung! Die Fensterbilder „Window I + II“ der Künstlerin Erin Dickson beanspruchten unsere Aufmerksamkeit. Ihr Ziel, ihre Fenster als autonome Kunstwerke und nicht als Teil der Architektur zu verstehen, erreicht sie mit einer Technik, welche das Motiv verunklärt und den Betrachter manipuliert.

Seien Sie gespannt und freuen Sie sich mit uns auf eine abwechslungsreiche Ausstellung mit unseren „Neuerwerbungen 2014“!


Glasdepot Höltingshof
Seit Frühjahr 2006 können die Besucher des Glasmuseums Alter Hof Herding auch das offene Glasdepot besichtigen. Außergewöhnlich in der deutschen Museenlandschaft ist, dass ein Museumsdepot öffentlich und dauerhaft für Besucher zugänglich gemacht wird. Gezeigt wird die chronologische Entstehung der Sammlung, die inzwischen aus weit über 1500 Glasobjekten besteht. Das Glasdepot befindet sich im benachbarten Höltingshof.

 

Letter Berg 38, 48653 Coesfeld  /  fon: 0 25 46 / 93 05 11  /  fax: 025 46 / 93 05 50  /  
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   /  www.ernsting-stiftung.de

Öffnungszeiten Glasmuseum + Glasdepot:
Mi + Sa 14 - 17 Uhr, So 11 -17 Uhr  
Führungen auf Anfrage auch außerhalb der Öffnungszeiten



 
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